Artistic (3 von 4)
Faltung (1 von 5)
Faltung (2 von 5)
H&H (10 von 17)
H&H (15 von 17)
H&H (16 von 17)
Final Photo: Jens Junge / Making of Photos: Julia Hausmann, Stefanie Bartko

DAS ICH

 

Die Grundidee für das ICH ist ein aus vielen verschiedenen geometrischen Kleinteilen zusammengesetztes Konstrukt, das ein Ganzes ergibt. Die spiegelnden Elemente weisen auf das hochstrukturierte Selbstkonzept hin, welches aus einzelnen Fragmenten der Reflexion über sich und der Identifikation mit der Umwelt eine Einheit bilden soll.  Der Spiegel bietet die Möglichkeit der Überprüfung der Umweltbedingungen im Hier und Jetzt und die Möglichkeit, sich durch die Reflexion, seiner Selbst bewusst zu werden. Die helle, neutrale und fast sterile Farbstimmung, impliziert das Bewusstsein und die Vermittlungsposition des ICH zwischen ES, ÜBER-ICH und Umweltbedingungen.

 

Die Umwelt, in der sich das ICH befindet, ist in diesem Fall ein aus vielen kleinen Einzelteilen zusammengefügtes Spiegelkabinett. Die geometrische Faltung des Kinderspiels „Himmel & Hölle“ entspricht den visuellen und handwerklich umsetzbaren Anforderungen. Deshalb entstand das Kabinett aus etwa 120 Stück solcher aus Spiegelfolie gefalteten Figuren, die auf den vorher angefertigten, mit Glasfaserstoff bezogenen Holzrahmen und der Bodenplatte befestigt wurden. Die starke Lichtreflexion der Folie erschwerte den Prozess des Fotografierens, da sich aufgrund des Konzepts nur das Modell selbst in den Formen spiegeln durfte. Als Lösung diente die komplette Abschottung durch weiße Papierbahnen.